Die Kosten für Wasserschäden sind im Laufe der letzten 17 Jahre auf ein Rekordniveau gestiegen. Statistische Untersuchungen zeigen, dass alle 30 Sekunden in Deutschland ein Rohr platzt, eine Armatur leckt oder sich eine Dichtung löst.  Daraus ergibt sich ein Anstieg von 20 Prozent an gemeldeten Leitungswasserschäden. Laut Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mussten im vergangenen Jahr rund 2,6 Milliarden Euro erstattet werden.

Die meisten Wasserschäden werden laut GDV in 40 bis 45 Jahre alten Gebäuden gemeldet. Auf 1 000 Verträge kommen 77 Schäden. Häuser bis zu 15 Jahren sind aufgrund ihres Alters seltener betroffen. Hier werden nur 15 Wasserschäden verzeichnet. Dennoch gilt, je jünger das Gebäude, desto höher die Schadenssumme.